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»Das Licht des Evangeliums«

»Das Volk, das in der Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen; über den Bewohnern des Landes der Todesschatten ist ein Licht aufgeleuchtet.« Jesaja 9,1

 

In großen Gegensätzen spricht der Prophet Jesaja zu Israel. Er spricht von »Finsternis« und »Licht« und von einem Volk, das in der Finsternis lebt und ein hell leuchtendes Licht gesehen hat. Der Prophet spricht hier von einer geistlichen Dunkelheit, die dann da ist, wenn man von Gott abgewandt lebt. Leben in der Finsternis heißt: leben ohne Gott, ohne das Licht des Evangeliums.

Viele Menschen wandeln heute im Finstern und suchen ihre Erlösung auf selbsterwählten Wegen! Aber auch ganze Völker in dieser Welt quälen sich im Ringen um Erlösung und tappen dabei im Dunkeln, weil sie das Licht Jesu Christi nicht sehen und viele es auch nicht sehen wollen! Man will die Zustände bessern, man will neue Gesetze, alles Mögliche will man – natürlich in ehrlicher Absicht, um Recht und Fortschritt zu schaffen, aber man kommt nicht zum Ziel. Es ist, als wolle man mit Laternen das ganze Land erhellen.

Doch was ist das »große Licht«?

Das Volk Israel lebte um ca. 700 Jahre v. Chr. distanziert von Gott und ging ohne Ihn seinen Weg durch viele selbstverschuldete Probleme. In diese Situation gibt Gott durch den Propheten Jesaja dieses Wort, dass Jesus Christus als »das Licht der Welt« kommen werde. Davon ist in Jesaja 9,5 die Rede, wo die Geburt des Messias angekündigt wird. Als Jesus Christus dann in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, glaubten nicht viele Menschen dem Evangelium, das Er verkündigt hat. »Allen aber, die Ihn aufnahmen, denen gab Er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an Seinen Namen glauben« (Joh. 1,12). Das ist bis heute so.

Das Volk, das in Finsternis ist

Jimmi – ein kleines Dorf in Sierra Leone, Afrika. Die Einwohner leben zum Teil sehr zerstreut. Es gibt nur sehr schlechte Zugänge zu Straßen. Man hat kaum frisches Wasser; den Großteil des benötigten Trinkwassers schöpft man aus schmutzigen Tümpeln oder Bächen.

Was die Menschen dort an Wissen haben, wurde seit jeher hauptsächlich von den Vorfahren mündlich überliefert. Aufgrund des Mangels an Aufklärung und Bildung haben sich Lüge und Finsternis sehr verbreitet. Die Furcht vor den Geistern, die alles beherrschen, und die Geisterbeschwörer halten die Menschen in ihrem Bann. Der Glaube der Jimmi-Einwohner besteht aus einer Mischung von Islam, charismatischem Christentum und dem Aber- oder Geisterglauben ihrer Vorfahren. Die Menschen leben praktisch in der Finsternis, ohne Gott, ohne das Licht des Evangeliums.

Licht in der Dunkelheit

Als die Menschen in Jimmi im letzten Jahr zum ersten Mal die echte Botschaft der Bibel hörten, sagten sie: »Diese Lehre ist völlig anders als alles, was wir je gehört haben.« Sie hörten, dass sie sich nicht vor den Geistern zu fürchten brauchen, sondern dass sie vielmehr den lebendigen Schöpfer-Gott fürchten sollen. Sie hörten von Adam und dem großen Sündenfall, und wie die Dunkelheit der Erbsünde über die ganze Menschheit kam, sodass alle Menschen seither moralisch total verdorben sind. Sie sind nicht mehr fähig, sich selbst zu befreien, »weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht« (Römer 8,7).

Gibt es Hoffnung?

Ja, der barmherzige Gott, der eigentlich alle Menschen bestrafen muss, wurde aufgrund Seiner Liebe zu den verlorenen Menschen dazu bewegt, Seinen Sohn als Opfer für die Sünden Seines Volkes hinzugeben. Aber auch der Sohn ließ sich von Seiner Liebe dazu bewegen, sich freiwillig für Sein Volk zu opfern. Denn von Christus heißt es: »In Ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen« (Joh. 1,4). Wenn das Licht des Evangeliums in das Leben eines Sünders hineinleuchtet, werden viele Dinge offenbar. Der Mensch sieht beispielsweise, dass sein bisheriges Leben ohne
Gott eigentlich Finsternis ist und ins Verderben führt.

Um diese Wahrheit zu erklären, brauchte es mehrere Tage. Daniel, Voice of Hope-Mitarbeiter auf Sizilien, tat es mit größter Sorgfalt. Viele Fragen mussten gemeinsam besprochen werden, wie z. B.:

Wenn Gott gemäß Seiner Gerechtigkeit handelt, muss Er doch alle Sünder verdammen.

• Wie kann Er den Sünder rechtfertigen?

• Warum wurde Jesus am Kreuz als Opfer hingerichtet?

• Wie können wir von der Macht der Sünde frei werden?

• Was bedeutet: Buße tun?

• Was ist ein rettender Glaube?

Dieses Evangelium hatten sie zuvor noch nicht gehört. Es ist das Wort vom Kreuz, wodurch der Herr Sein Werk in den Herzen dieser Afrikaner begann. Es ist das Licht der Wahrheit, das in die Herzen hineinfällt, die Gott zuvor geöffnet hat, damit sie die Botschaft empfangen konnten.

Wir wissen nicht, wie viele der Herr aus diesem Ort errettet; aber eins ist gewiss: dass die Rettung nur aus Gnade allein stattfindet, allein durch die Schrift, allein durch den Glauben, allein in Jesus Christus. Und mit diesem Wissen sollen wir den Menschen in Jimmi das Wort Gottes predigen, durch das sie gerettet werden können.

Bibeln erreichen Jimmi

Zudem hatten wir bereits und haben noch die Möglichkeit, den Menschen in Jimmi auch auf andere Weise zu helfen – mit Bibeln, biblisch fundierten Predigten, zum Beispiel auf CD. Und es ist ohne Zweifel der Herr, der uns diese Möglichkeiten eröffnet hat und unsere Herzen sowie die Herzen einiger Missionsfreunde für diesen Dienst erwärmt hat. Einige Geschwister haben mit uns dafür gebetet, dass der Herr Seine Gemeinde in Jimmi baut, und einige haben für Bibeln, lehrreiche Bücher oder Reisen gespendet.

Wir möchten Ihnen dafür danken und Ihnen sagen, dass der Herr Sie durch diesen Dienst oder diese Gabe gebraucht hat, um eine weitere Ladung von Bibeln und gutem bibeltreuem Material auf den Weg zu bringen. Die Lieferung befindet sich bereits vor Ort.

Was nun?

Was passiert nun mit den Einwohnern von Jimmi? Es gibt dort nun einige, die das Evangelium gehört haben und denen es keine Ruhe lässt. Sie suchen und fragen nach der Wahrheit. Doch die langjährige Religionsvermischung hat sie verwirrt, sodass sie in vielen Situationen im Alltag nicht zu unterscheiden vermögen, was Wahrheit und was Lüge, was richtig und was falsch ist. Doch gleichzeitig sehen wir bei ihnen einen bemerkenswerten Eifer darin, aus dem Wort zu lernen. Sie brauchen Hilfe und Anleitung.

Nachdem sie vom Rettungsplan Gottes erfahren haben, wäre es unverantwortlich, sie jetzt auf sich selbst gestellt zu lassen. Wenn wir auch nicht ständig bei ihnen sein können, hat Daniel doch regelmäßig Kontakt. Es werden ihnen Aufgaben vorgelegt, damit sie sich im Wort Gottes vertiefen, und sie lesen die erbaulichen Bücher, die sie bekommen haben.

Bruder Daniel ermutigt sie, die Bibel vor allem allein in der Stille intensiv zu studieren. Sie sollten zum Beispiel das 1. Buch Mose oder einen der Briefe des Neuen Testamentes lesen, um anschließend eine Zusammenfassung darüber zu schreiben. Dadurch lernen sie, die Zusammenhänge der Schrift zu verstehen, und erkennen Gottes Handeln mit den Menschen, um daraus Lehren für ihren Alltag zu ziehen und Fragen zu beantworten, wie: Welcher Sünde hat sich der Mensch schuldig gemacht? Wie hat Gott diese Sünde bestraft? Gibt es diese Sünde in meinem Leben, vielleicht in etwas anderer Form? Was muss ich tun, damit Gottes Name nicht geschändet wird? Welche Gesinnung und welches Handeln ehrt Gott? Wie hat Gott dieses gesegnet?

Manchmal haben sie einen Bibeltext falsch verstanden und müssen dann korrigiert werden. Bei diesem Unterricht in den biblischen Wahrheiten ist größte Sorgfalt und Hingabe nötig. Dazu nutzen wir unter anderem sorgfältig ausgewählte Predigten, zum Beispiel von R.C. Sproul, P. Masters, J. MacArthur, P. Washer usw., die im Internet frei zur Verfügung gestellt werden und deshalb nicht auf den langen weiten Weg nach Afrika per Post geschickt werden müssen.