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»Wir können den Menschen das Wichtigste geben
– Gottes Wort!«

»Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem HERRN, und Er wird ihm seine Wohltat vergelten.« Spr. 19,17

 

Sierra Leone liegt dicht am Äquator. Das ganze Jahr über ist dort drückende Hitze. Die Luft ist sehr feucht, auch wenn es nicht ganz so viel regnet wie in den Tropen; das Land ist saftig grün. Der kleine Ort Jimmi, im Süden des Landes, war das Ziel der Reise, die Daniel Lusenie, Mitarbeiter bei VOH und Missionar auf Sizilien, im September dieses Jahres machte. Die Menschen dort strahlten vor Freude, als er kam. Sie freuen sich über Besuch und sind sehr gastfreundlich, auch wenn sie kaum etwas besitzen. In der Tat ist die Not der Menschen in Jimmi größer, als man denkt.

 

Ihr Alltag

Armut und Hunger

Hier sehen wir kleine Häuser aus Lehm mit einem Strohdach, oder Wellblechhütten. Eine sierra-leonische Familie wohnt normalerweise in einem solchen Häuschen. Die größte Rolle in ihrem Alltag spielt ihr Broterwerb, denn in diesem Land herrscht große Armut. Es zählt zu den 10 ärmsten Ländern der Welt. Nach der verheerenden Ebola-Epidemie 2014-2016, die über 14.000 Opfer forderte, gab es noch mehr Hunger und Mangelernährung. Die Folgen zeigen sich darin, dass jedes dritte Kind eine Wachstumsverzögerung hat und zu klein für sein Alter ist. Und fast jedes zehnte Kind leidet unter Unterernährung, ist deutlich untergewichtig und ausgezehrt. Auch besonders viele Frauen sind mangelernährt. Ein bisschen Reis- oder Maniokanbau, sowie Früchte aus dem Wald helfen den Menschen dort, zu überleben.

 

Trinkwassermangel

Angesichts des Klimas werden sich manche darüber wundern, dass die Wasserversorgung bedrohlich schlecht ist. Ja, es regnet viel; und dennoch haben die Menschen kaum Trinkwasser. Woran liegt das? Sie haben nicht das nötige Geld, um einen Brunnen bohren zu lassen, und das Wasser sammelt sich in Tümpeln, Bächen oder Rinnsalen, die sich durch das Dorf schlängeln. Diese Bäche – braun, stinkend, voller Lumpen und Plastikmüll – sind die Wasserquelle der einfachen Bürger. »Du trinkst es einfach. Du hast Durst, und es ist heiß«, erzählte Daniel. »Nur wohlhabendere Menschen können es sich leisten, in Plastikbeuteln eingeschweißtes oder in Flaschen abgefülltes Wasser zu kaufen.« In vielen Orten wurde die Trinkwassernot unter anderem dadurch gelindert, dass Entwicklungshelfer einen Brunnen bohrten. Doch in Jimmi gibt es noch keine Quelle, aus der die Leute sauberes Trinkwasser schöpfen könnten.

 

Schwaches Bildungssystem

Darüber hinaus wurde durch den Bürgerkrieg 1991-2002 das ohnehin schwache Bildungssystem weiter zerstört, und auch die Ebola-Krise trug dazu bei, dass Schulen geschlossen wurden. Viele Familien können das Geld für Schulmaterial nicht aufbringen, und so bleiben ihre Kinder zu Hause und werden zu Analphabeten.

 

Krankheiten

Mangel an Nahrung und Hygiene, fehlende Latrinen, verschmutztes Trinkwasser, dazu die Hitze und krankheitsübertragende Insekten – da sind Infektionen vorprogrammiert: die Ebola-Krise, Durchfallerkrankungen und der Cholera-Ausbruch 2012 mit 392 Todesopfern, Gelbfieber, Dengue-Fieber, Malaria, AIDS.

 

Armut durch Enteignung

Für die Not zahlreicher Menschen in Sierra Leone sind auch die Europäer verantwortlich. Einige Sierra-Leoner hatten ihr eigenes kleines Landstück, um dort so viel Nahrung anzubauen, dass sie genug zu essen hatten und sogar einen Teil verkaufen konnten, um die Schulbildung ihrer Kinder zu bezahlen. Doch dann kamen europäische Unternehmer, um Zuckerrohr anzubauen und daraus Benzin für europäische Tanks zu gewinnen. Wenn die Sierra-Leoner überhaupt etwas dabei bekamen, dann war es nur ein minimaler Pacht-Betrag, der im Vergleich zum existenziellen Verlust geradezu kümmerlich ist.

»Sie enteignen Menschen, nehmen ihnen das Land, verschmutzen den Fluss. Die Leute können in den Dörfern nicht mehr überleben. Also brechen sie auf und flüchten nach Europa wegen einem Projekt, von dem die Deutschen behaupten, es sei ein Vorzeigeprojekt«, erklärte Prof. Unisa Kamara von der Universität in Makeni.

 

Die größte Not

Die größte Not der Einwohner von Jimmi ist jedoch eine andere. Sie spiegelt sich im Familienleben, in den Schulen, in den Kirchen, einfach überall wider. Kaum einer kennt das Evangelium, das Wort Gottes, das die Kraft hat, Menschen zu erretten und zu verändern. Einige nennen sich Moslems, die anderen nennen sich Christen, und dann gibt es noch Einwohner, die beides gleichzeitig, Christentum und Islam, praktizieren, wie sie meinen. Dabei gibt es kaum eine Familie, in der sich alle Mitglieder nur zum Christentum oder nur zum Islam bekennen. Und auch in der Schule sieht es nicht anders aus: Die meisten Schulen sind »christliche« Schulen. Deshalb gehen auch Moslems dorthin, um zu lernen. Zudem werden in der »christlichen« Grundschule in Jimmi die Kinder zum Teil von moslemischen Lehrern unterrichtet. Ihr Bekenntnis und das alltägliche Leben sind jedoch zwei Paar Schuhe.

Warum ist das so? Warum sagen sie, sie seien Christen, haben aber Angst vor bösen Geistern? – Sie kennen Gottes Wort nicht. Kaum einer von ihnen hatte eine Bibel, bevor Daniel einige dieser kostbaren Bücher mitgebracht hatte. Sie kennen den Herrn Jesus nicht. Finden Zeremonien statt, bei denen beispielsweise die Verstorbenen angebetet werden, sind auch die »Christen« dabei. Sie glauben, das Fieber sei die böse Attacke eines Menschen, der einen Medizinmann oder eine Hexe bezahlt habe, um dem Kranken oder seiner Familie zu schaden. Deshalb rufen sie wiederum einen Medizinmann oder Zauberer, der mit schaurigen Ritualen und Gesängen den Fluch von dem Kranken abzuwenden sucht. Hat dies nichts gebracht, wird der Pastor der Kirche gerufen, damit er den Kranken heile. Daniel stellte fest: »Du musst ein Beter sein, um als echter Christ dort leben zu können!«

 

Wie können wir ihnen helfen?

Als er dieses Dorf besuchte, kam eine große Menschenmenge zusammen. Er teilte ihnen mit, dass er vom Missionswerk Voice of Hope aus Europa gekommen sei, um ihnen die frohe Botschaft von Jesus Christus zu erzählen. Ihre Augen strahlten vor Freude. Viele sogen begierig alles auf, was er predigte. Wer eine Bibel bekommen hatte, las mit. Es war kein Problem für sie, stundenlang zuzuhören. Sie sind offen für das Wort und die Predigt. Was ist der Grund für ihre Freude? Freuen sie sich darüber, das Evangelium zu hören? Das mag vielleicht bei einigen der Fall sein; aber im Moment freuen sich die meisten einfach nur darüber, dass jemand extra zu ihnen gekommen ist und ihnen ganz anders von Jesus erzählt, als sie es jemals gehört haben; sie ähneln darin vielleicht den Griechen in Athen, die Paulus zuhörten, als er ihnen von dem unbekannten Gott erzählte.

Lassen Sie uns gemeinsam Gott danken für diese wunderbare Gelegenheit, das Evangelium in Sierra Leone auszubreiten! Beten Sie dafür, dass diese Menschen Jesus Christus als den Sohn Gottes, als den Herrn erkennen und an Ihn glauben, sodass sie errettet werden!

Was wir im Moment für dieses afrikanische Dorf tun können:

1. Wir versorgen die Einwohner mit Bibeln und gesunder biblischer Literatur.

2. Wir senden ihnen gute Predigten und Vorträge auf CD zu.

3. Wir müssen alles dem Herrn vorlegen, und Er kann Herzen verändern. Er sieht ins Innere. Das Wort Gottes hat Kraft; wenn das Kreuz Christi gepredigt wird, ist es Gottes Kraft zur Errettung derer, die glauben.

4. Sie brauchen dringend Evangelisten, die ihnen die Wahrheit predigen. Bitte beten Sie dafür und unterstützen Sie die Reisen von Daniel Lusenie nach Afrika, damit er ihnen das Wort Gottes predigen kann!

5. Lassen Sie uns gemeinsam für weitere Möglichkeiten beten, um den Menschen in Sierra Leone zu helfen!