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Eine Stimme für Verfolgte sein 


»Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, Ich sage euch: Was ihr einem dieser Meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr Mir getan!« Mt. 25,40
 
 


Christenverfolgung – regelmäßig hören wir davon und lesen darüber. An vielen Orten in dieser Welt leiden Menschen um des Namens des Herrn Jesus willen. In mehreren Ausgaben dieses Magazins ist darüber geschrieben worden, wie Christen in Afghanistan leben und wie vorsichtig sie sein müssen, wenn sie die Botschaft des Evangeliums weitergeben. Der Druck von islamischen Gruppierungen her ist groß und lebensbedrohlich – oft auch vonseiten der eigenen Verwandten.

Verfolgung wegen des christlichen Glaubens finden wir auch in Afrika vor. Denken wir nur an die schrecklichen Spuren von Tod und Zerstörung, die Boko Haram in Nigeria hinterlässt. Da zählt ein Menschenleben nicht mehr ... Und wenn wir hören und sehen, was im Sudan und in Eritrea geschieht, wo Menschen – vor allem Frauen – so gefoltert werden, ja, sogar in Seefracht-Containern aus Stahl, die in der heißen Sonne stehen, eingeschlossen werden, nur weil sie dem Gott der Bibel dienen möchten, dann schaudert es uns. Was würden Sie und was würde ich in einer solchen Situation tun? Machen Sie sich überhaupt Gedanken darüber?
Wenn Sie sich in einer solchen Situation befänden, wie ermutigend wäre es dann für Sie, zu wissen, dass in anderen Teilen der Welt an Sie gedacht und für Sie gebetet wird, und dass man nach Möglichkeiten sucht, Ihnen in dieser Not zu helfen und beizustehen!
Die Bibel ruft uns dazu auf.

 

Gedenken

In Hebräer 13,3 lesen wir: »Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer, die misshandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.«
Es ist also ein biblischer Auftrag, an sie zu denken, und zwar so, als wären wir mit ihnen im Gefängnis eingesperrt. Welche Hilfe würden wir uns dann wünschen? Sagen Sie jetzt bitte nicht zu schnell: »Ich befinde mich nicht in dieser Situation, ich kann mir das nicht vorstellen, also …«! Denkt an die Gefangenen! Es ist ein zusätzlicher Schmerz für das leidende Herz, wenn man merkt, dass andere nicht mehr an dich denken. Durch persönliche Kontakte mit unterdrückten Christen haben wir die Möglichkeit, ihnen zu sagen, dass wir sie nicht vergessen haben. Und wie sehr schätzen sie dieses Mitgefühl, auch wenn es lediglich ein Gruß ist!
Diese Geschwister können für uns ein Vorbild sein, wenn wir selbst in schwierigen Situationen stehen. Situationen, die vielleicht ganz anderer Art sind, aber in denen wir von diesen Christen lernen können, wie sie ausharren im Gebet, ihre Hoffnung auf Gott setzen und alles nur von Ihm erwarten, wohin der Weg auch führt. Es schützt uns vor Selbstmitleid, wenn wir auf das Leiden anderer sehen.
Denkt an die Gefangenen – und zwar vor allem im Gebet! Denn wohin können wir mit der Not dieser Menschen eher kommen, als vor den Thron des allmächtigen Gottes?

 

Gebete

Dem Prediger einer Hausgemeinde in Ostasien, der selbst schwere Verfolgung vonseiten der Behörden erlebte, wurde einmal die Frage gestellt: »Wofür sollen wir beten, wenn wir an Sie denken?« Der Prediger erklärte, warum wir nicht für ihre Befreiung aus dieser Verfolgung beten sollten. Das würde nämlich keinen wahren Frieden bringen. Er bat darum, zu beten, dass sie durch die Kraft Gottes im Glauben standhaft bleiben können, wenn sie befragt werden, und dass sie Gottes Namen nicht verleugnen, auch wenn schwere Folterungen darauf folgen. »Betet darum, dass es zum Zeugnis dient, wenn wir durch Gottes Kraft fest stehen. Und denkt bitte nicht, dass wir ›Helden‹ oder ›Superchristen‹ seien, denn in eigener Kraft wäre es uns unmöglich, standzuhalten. Es ist für uns ein Privileg, dieses Kreuz in der Nachfolge des Herrn auf uns zu nehmen. In diesen Leiden und der Trübsal lernen wir, alles allein von Ihm zu erwarten.«
Ist es nicht wichtig, dass Gottes Kinder in diesem Leben lernen, den Fußstapfen ihres Meisters nachzufolgen?! Wenn wir bald die ewige Herrlichkeit mit Ihm teilen dürfen, sollten wir dann hier auf Erden nicht bereit sein, auch mit Ihm zu leiden?
Der Prediger erklärte: »Wir beten für euch!« Im freien Westen erfordert es zunächst kein großes Opfer, ein Christ zu sein; uns wird deswegen nicht die Arbeitsstelle gekündigt, wir werden nicht vom Studium ausgeschlossen, es gibt keine Hausdurchsuchung vonseiten der Polizei, die prüfen, ob Bibeln oder biblische Literatur im Haus vorhanden sind; Kontakte zu Christen sind nicht verboten … Aber sichert uns diese scheinbare Freiheit wahren Frieden? Die Christen, die in Gebieten leben, wo sie um ihres Glaubens willen verfolgt werden, beten für ihre Brüder und Schwestern im Westen, dass sie bei all ihrem Reichtum und ihrer »Ruhe« nicht schwach im Glauben werden.