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HUNGER NACH GOTTES WORT 


»Siehe, es kommen Tage, spricht Gott, der Herr, da werde Ich einen Hunger ins Land senden; nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern danach, das Wort des Herrn zu hören« 
(Amos 8,11).
 
 


Wissen Sie, was Hunger ist? – Hunger nach dem Wort Gottes? Er ist ein Geschenk unermesslicher Gnade. Doch wie qualvoll ist es, wenn dieser Hunger nicht gestillt wird! Dass doch jeder Gläubige persönlich erkennen möge, wie unentbehrlich Gottes Wort für die Errettung der Seelen ist, und dass es ein kostbares Vorrecht ist, eine Predigt aus Gottes Wort zu hören.
 
Gläubige gehen in Gruppen unbeschwert zum Versammlungsort; dann beginnt der Gottesdienst mit kräftigem Gesang. Dieses Bild ist jedem von uns vetraut; bei den bibeltreuen Christen in China jedoch herrschen ganz andere Zustände. In geringen Zeitabständen gehen unauffällig 2-3 Personen in ein Wohngebäude, um dort Gottes Wort zu hören. Dabei achten sie darauf, dass sie nicht gehört werden können.
Warum so heimlich? In China müssen sich die Gemeinden eigentlich registrieren lassen und werden dann vom Staat kontrolliert und beherrscht. Alles wird auf die kommunistische Partei ausgerichtet. Doch die Gläubigen hungern nach dem Wort Gottes und der reinen Lehre. Sie dienen Gott und nicht dem Staat und versammeln sich deshalb im Untergrund. Seit langer Zeit stehen wir mit Lee* in Verbindung. Er konnte durch die Gnade Gottes viele Untergrundgemeinden im Norden Chinas gründen. Sein Herz brennt für die Glaubensgeschwister, und sein Anliegen ist es, dass sie im Wort Gottes unterrichtet und gefestigt werden. Deshalb bat er uns, ihm zu helfen, dort Bibelseminare durchzuführen.
Doch wer kann diesen Dienst übernehmen? Wer kann die Gläubigen in bibeltreuer Weise auf Chinesisch unterrichten, und das unter solch gefährlichen Umständen? Lange Zeit haben wir im Gebet darum gerungen. Dann zeigte Gott uns eine offene Tür.
Durch Freunde aus den Niederlanden lernten wir den Missionar Jack* aus China kennen und baten ihn um seine Mitarbeit. Er war sich der Gefahren bewusst, erklärte sich aber dennoch dazu bereit.