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Ein Einblick für junge Leute

»Ich bin das Licht der Welt. Wer Mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.« (Joh. 8,12)

 

Wie gut haben wir es, die wir dem Herrn Jesus nachfolgen, dass wir nicht mehr im Finstern gehen müssen (s. Joh. 8,12). Für uns ist die Zukunft kein unbekanntes Etwas, sondern wir wissen, dass wir unseren Herrn Selbst sehen und mit Ihm ewig leben werden. Es ist uns eine Herzenssache, Menschen von diesem Licht des Lebens zu erzählen und ihnen gleichzeitig bewusst zu machen, dass die Strafe für die Sünde ewige Finsternis und Qual, ewige Trennung von Gott ist.

An unserer Sommerreise nach Sizilien nahmen 12 junge Menschen aus Deutschland und Rumänien teil, begleitet von den Familien der Mitarbeiter von Voice of Hope. Ein besonderes Ereignis auf unserem Missionsfeld in Sizilien war die Taufe von 6 jungen afrikanischen Männern, unter ihnen auch James und Yakubu, von denen wir bereits berichtet haben. Wir besuchten mit den Mädchen Flüchtlingslager für Mädchen und Frauen, und mit den Jungen fuhren wir in einige Männerlager. Dort gaben wir Bibeln und manchmal auch andere Literatur weiter. Für den Unterricht in diesen Lagern bereiteten wir drei Lektionen vor: Das lebendige Wasser (Joh. 4,1-30), Das Licht der Welt (Joh. 9,1-39) und Die Auferstehung und das Leben (Joh. 11,1-46).

  

Ein EInblick 2 

 

Wie kann ich zu Gott kommen?

In einem Flüchtlingslager für Mädchen trafen wir Penina, ein junges Mädchen von 17 Jahren. Wie dankbar müssen wir sein, dass unsere Kinder noch so behütet aufwachsen können! Was mag Penina wohl zu der Flucht nach Europa bewegt haben? Die furchtbaren Erlebnisse auf der Flucht haben sich sicherlich in ihr Gedächtnis eingebrannt und werden sie nicht mehr loslassen. Wie kann Penina – und wie können diese geflüchteten Jugendlichen – Frieden finden?

Etwas ist uns an diesem Mädchen besonders aufgefallen. Sie war sehr aufmerksam, wenn aus Gottes Wort gelesen und gelehrt wurde. Es ging in den Bibellektionen um die Ich-bin-Worte Jesu aus dem Johannesevangelium – so wunderbare Lektionen, die uns den Heiland besonders kostbar machen!

Es war an einem Nachmittag. »Ich bin das Licht« war das Thema, welches anhand der Geschichte über die Heilung des Blindgeborenen erläutert wurde.

Dabei ging es auch um die geistliche Blindheit jedes Menschen, der je lebte oder leben wird: Wir Menschen kennen Gott von Natur aus nicht und können weder Seine Gegenwart noch Seine Macht erkennen. Wir wissen nicht, wo wir Ihn finden können. Auf die Frage: Wie können wir zu Ihm kommen?, haben wir als natürliche Menschen keine Antwort, und deshalb ist es uns nicht möglich, zu Gott zu beten oder Ihn um Seine Leitung zu bitten. Ist es uns bewusst, dass Gott heilig und der Mensch sündig ist? Solange wir Sünder sind, haben wir keine Gemeinschaft mit Gott. Außerdem haben wir keinen Sinn für Seine Liebe oder Macht. Und wir sind blind für die Gefahr, in der sich unsere Seele befindet.

Wie können wir dann überhaupt Gott erkennen? Nur indem Er sich uns offenbart; und dies kann uns allein der Sohn Gottes schenken. Gott sei Dank, dass es Ihm gefallen hat, »Unmündigen« die Wahrheit zu offenbaren!

Jesu Heilungstat an dem Blindgeborenen war ein hilfreiches Bild, den jungen Menschen die Erlösung des geistlich blinden Sünders und den Weg zur Errettung aufzuzeigen.

Nach der Lektion fragte Penina besorgt: »Du hast gesagt, dass wir Gott nicht kennen und deshalb nicht zu Ihm beten können. Wie ist es dann möglich, zu Ihm zu kommen?« Das ist eine der wichtigsten Fragen aller Zeiten, auf die es nur eine einzige Antwort gibt: durch Jesus Christus. Wir erklärten ihr, dass Jesus durch seinen Tod Erlösung und ewiges Leben all denen gibt, die Ihm völlig vertrauen. Er ist der Einzige, der geistlich Blinde sehend machen kann.

Wir beten dafür, dass Gott Penina die Augen für die Wahrheit über ihren Zustand und die daraus resultierende ewige Finsternis und Qual öffnen möge, und dass Penina erkennt, dass Jesus Christus allein sie erretten kann. Bitte beten auch Sie für Penina und die anderen jungen Menschen, die in diesem Sommer das Evangelium gehört haben!

Wir staunen immer wieder darüber, wie viele junge Menschen bereitwillig das Wort Gottes aufnehmen und auf der Suche nach wahrer Hoffnung sind. Jesus sagt: »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu Mir kommt, den wird nicht hungern, und wer an Mich glaubt, den wird niemals dürsten« (Joh. 6,35). Heute dürfen wir noch erleben, wie der Vater Sünder zu Jesus zieht; und wer zu Ihm kommt, den wird Er nicht hinausstoßen.

 

 

Ein EInblick 1

 

Was hindert mich, getauft zu werden?

Jesus gibt der Gemeinde den Auftrag, zu taufen. Alle, die glauben, sollen getauft werden. Aber Jesus hat das nicht nur befohlen, sondern Er hat sich auch Selbst taufen lassen. Das heißt, die Taufe war ein Teil des Willens Gottes, den Christus voll und ganz zu erfüllen gekommen ist. Wir taufen also, weil dies ein Befehl Jesu ist und weil wir glauben, dass Er Gottes Sohn ist. Die Taufe ist keine Option, sondern eine Pflicht.

Taufe bedeutet nicht das Wegwaschen der Sünde. Sie ist kein Reinigungsritual. Das Wegwaschen der Sünde geschieht nur durch das vergossene Blut Jesu Christi. Die Taufe symbolisiert lediglich die Sündenvergebung und die Vereinigung mit Christus. Die Taufe macht uns nicht zu Christen; wir werden Christen aus Gnade, durch den Glauben. Wir tun Buße, glauben an Jesus Christus und vertrauen Ihm, dass Er für uns Sünder gestorben ist.

Wenn wir die Geschichte des Kämmerers lesen, dann fallen uns drei Dinge auf: Er war ein Anbeter, er war ein Lesender und er war ein Fragender.

Diese drei Dinge haben einige junge Männer auf Sizilien mit dem Kämmerer gemeinsam: Sie beten zum Herrn, sie lesen die Bibel, und sie sind Fragende. Sie taten Buße über ihre Sünden, als sie erkannten, dass Jesus der vollkommene Sohn Gottes ist und stellvertretend für Sünder starb. Sie haben erkannt, dass Er der auferstandene König und wiederkommende Herr ist, und sie stellten die Fragen: »Was muss ich jetzt tun?« und: »Kann ich nicht auch getauft werden?«

Über einen längeren Zeitraum erhielten die Neubekehrten Bibelunterricht, mehrere Wochen lang auch über das Thema Taufe. So durften sich in diesem Sommer 6 Männer taufen lassen.

Wir taufen aufgrund eines persönlichen Bekenntnisses. Entscheidend ist, dass der Täufling glaubt, dass Jesus seine Schuld am Kreuz gesühnt hat. Die Taufe weist immer auf Jesus Christus hin und auf das, was Er am Kreuz für den Täufling getan hat.

Christus baut Seine Gemeinde, indem Er Menschen aus der Finsternis zum Licht beruft! Er lässt ihnen das Evangelium verkündigen und schenkt ihnen den rettenden Glauben. Nach der Predigt von Petrus zu Pfingsten in Apostelgeschichte 2 fragten die Menschen: »Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder? Da sprach Petrus zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi ...«
Und weiter heißt es: »Diejenigen, die nun bereitwillig Sein Wort annahmen, ließen sich taufen« (Apg. 2,37-38.41).